Die nächste Franco findet am 14. und 15. Juli 2018, in der Konzert- und Kongresshalle Bamberg, statt. Zur Ticketbestellung

Bericht 2013

Am Samstag, den 6. Juli, öffnete die Franco in Bamberg ihre Pforten.
Das vielfältige Programm weckte das Interesse der Mangafans aus Nah und Fern und so war es auch nicht verwunderlich, dass mehr als 300 Besucher es sich nicht nehmen ließen und der Premiere der Franco beiwohnten.

Ab 11.00 Uhr begann der Einlass.
Hier konnte man ein Eintrittsbändchen für die Convention und den Cosplayball getrennt, aber auch als günstiges Kombiangebot erwerben. Anhand der verschiedenfarbigen Bändchen konnte man sofort erkennen, welche Besucher man beim abendlichen Tanzen wiedersehen würde.
In den lichtdurchfluteten Räumlichkeiten der Kongresshalle, die als Veranstaltungsort auserkoren wurde, konnte man auf Anhieb einige Attraktionen entdecken.

Verschiedene Händlern wie myCostumes, Comixart und Sayuri – Lolita und Visual Kei Style luden letztes Jahr zum fleißigen Stöbern ein.
Diese Händler werden euch zusammen mit der Manga-Mafia auch an der Franco 2014 mit Cosplayartikeln und Merchandising zu euren Lieblingsmangas und -animes versorgen. Zur kommenden Franco wird es auch möglich sein einen eigenen Stand zu buchen, deshalb wird es auf der Franco 2014 nicht nur Händler, sondern auch Künstler vor Ort geben, die euch mit ihren Werken begeistern werden.

Auch gab es im letzten Jahr bereits einen Bring and Buy Bereich, in dem man nach Herzenslust nach Raritäten oder so manch tollen Schnäppchen Ausschau halten konnte. Ein beliebter Anlaufpunkt für alle, die ihre Sammlung ergänzen oder erweitern wollen.


3. Platz

2. Platz

1. Platz

Wer sich in der Kongresshalle umschaute, entdeckt auch den großen Hegelsaal.
Dort waren die besten Zeichnungen des im Vorfeld stattgefundenen Manga Zeichenwettbewerbs zu sehen.
Eingesendet werden konnten die Zeichnungen per Mail, Post oder auf Animexx. Thema der ersten Franco war „der Detektiv und sein Freund der Drache“.
Hier seht ihr die drei Gewinner­zeichnungen, die uns mit Kreativität und zeichnerischen Können überzeugten.
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal für die rege Teilnahme bedanken.

Auch gab es im Hegelsaal verschiedene Bühnenshows zu bestaunen. An dieser Stelle soll die Showgruppe „Flying Sushi Theatre“ nicht unerwähnt bleiben, die direkt aus Wien angereist war, um nach ihrem erfolgreichen Auftritt auf der Animuc auch bei der Franco zwei ihrer Stücke aufzuführen. Auf der FranCo präsentierte das Flying Sushi Theatre noch einmal das beliebte Stück „Sasuke Uchiha und der Stein der Waisen“. Wie der Name bereits verrät, verschmilzt dieses Programm die beiden äußerst bekannten Werke „Naruto“ und „Harry Potter“ auf humorvolle Weise miteinander. Seine Deutschland-Premiere feierte das Stück „Kuchen – Eine Tragödie in drei Bissen“, bei dem die Showgruppe den Anime “Fairy Tail” und die „Ilias“, die Sage um den Trojanischen Krieg, kombinierte.

Wer nicht nur zuschauen, sondern auch mitmachen wollte, konnte sich an den vielen Wettbewerben beteiligen. Beim Cosplaywettbewerb traten die Teilnehmer in ihren selbst geschneiderten Kostümen gegeneinander an und wetteiferten um die Gunst des Publikums und der Jury.

Sollte es nicht für einen Platz auf dem Treppchen gereicht haben, konnte man sich beim Fotoshooting anmelden und kostenlos schöne Fotos von sich machen lassen. Beispielfotos könnt ihr euch unter dem Programmpunkt Fotoservice betrachten. Weitere Fotos findet ihr in der Fotogalerie auf Animexx.

Auch die Zocker unter den Besuchern kamen auf ihre Kosten.
Denn für Video­spiel­begeisterte gab es einen Gamesroom, in dem man die Möglichkeit hatte die unterschiedlichsten Konsolen und Spiele auszuprobieren.
Ob man als eingesessener Videospielfan am Super Nintendo wieder einmal in Nostalgie schwelgen oder an der Wii U die neuesten Games austesten wollte, alles war möglich. Ebenfalls war es möglich sich mit anderen talentierten Spielern auf virtueller Ebene zu messen.

Dazu luden vor allen die beiden Videospielturniere „Mario Kart“ und „Super Smash Bros“ ein.
In mehreren Runden wurden aus Gruppen, die aus jeweils vier Teilnehmern bestanden, die besten Spieler ermittelt.
Diese traten anschließnd in heißen Kämpfen gegen­ei­nan­der an um sich einen Platz auf dem Treppchen und attraktive Sachpreise zu sichern.

Für Kartenspieler gab es ein kleines „Yu-Gi-Oh!“-Turnier. Dieses Turnier war etwas ganz besonderes.

Anmelden konnten sich acht Teilnehmer. Diese bekamen jeweils ein kostenloses Starterdeck.
Da jeder das gleiche Starterdeck bekam, konnte man sich vorher nicht darauf vorbereiten und so siegte letztendlich nicht das stärkste Deck mit den teuersten Karten, sondern derjenige, der die vorhandenen Karten am besten einsetzte und das notwendige Quäntchen Glück beim Karten­ziehen sein Eigen nennen konnte. Diese Aktion sprach sowohl aktive Spieler, Spieler die nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand waren, aber auch „Yu-Gi-Oh!“-Neulinge an, die von einem offiziellen Judge in das Spiel eingeführt wurden. Zwei Schiedsrichter sorgten für einen reibungs­losen Ablauf und die Klärung der Regelfragen.

Zu gewinnen gab es natürlich auch etwas. Je eine Tin-Box winkte den Siegern.

 

Highlight war der abendliche Cosplayball. Denn dann wurde es richtig traditionell. Hierfür mussten sich die Besucher in Schale werfen und ihre langen Kleider oder schönen Anzüge zur Schau stellen. Gleich zu Beginn wurde ein Ballkönig und -königin gewählt, die den Ball mit ihren Tanz eröffneten. Getanzt werden konnte bis 23.00 Uhr, dann endete die Veranstaltung.
Gegen Ende der Convention wurden die Gewinner der einzelnen Wettbewerbe mit tollen Preisen auf der Bühne geehrt. Diejenigen, die bei den Gamesroom Challenges unter den besten drei Gamern landeten, konnten sich mit ihrem überreichten Oskar Pokal redensartlich stolz wie Oskar fühlen.